Zur Waldau 12, 60529 Frankfurt am Main

mC-Jugend: Starke erste Hälfte reicht nicht - Niederlage gegen den Vorjahresmeister

HSG Goldstein/Schwanheim -HSG Eppla 29:41 (15:14)

Unsere männliche C-Jugend musste sich am Samstag der HSG EppLa mit 29:41 (15:14) geschlagen geben. Schon vor der Begegnung wussten wir, dass wir gegen den Vorjahresmeister der Bezirksoberliga alles zeigen mussten. Es war klar, dass eine sehr schwere Aufgabe auf uns wartete. Umso ermutigender war, wie gut unsere Jungs zunächst dagegenhielten.

Wir starteten mit einer schnellen 2:0-Führung und erarbeiteten uns im weiteren Verlauf einen Vorsprung von vier Toren. Über 12:8 und 13:9 zeigten wir, dass wir mit dem starken Gegner mithalten konnten. Bis zur Pause kam EppLa allerdings wieder heran, sodass wir mit einer knappen 15:14-Führung in die Kabine gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen. Zwar übernahmen die Gäste die Führung, doch wir hielten dagegen und glichen mehrfach aus. Beim 22:22 nach gut 33 Minuten war weiterhin alles möglich.

Danach kippte die Partie. Ein entscheidender Knackpunkt war unser Abwehrverhalten: Uns fehlten zunehmend die Konsequenz und der Zugriff auf die gegnerischen Angreifer. EppLa kam zu häufig zum Torerfolg. Gleichzeitig scheiterten wir vorne immer wieder am starken Gästetorwart und konnten die Schwächen in der Defensive nicht ausgleichen.

Trotzdem war die Begegnung noch längst nicht entschieden. Knapp zehn Minuten vor Schluss lagen wir beim 25:29 lediglich mit vier Toren zurück. Hier hätten wir weiter an unsere Chance glauben und gemeinsam dagegenhalten müssen. Stattdessen gingen die Köpfe zu früh nach unten. Bei einigen Spielern ließen zudem Kraft und Kondition nach, sodass wir die nötige Intensität nicht mehr aufrechterhalten konnten. EppLa nutzte diese Phase konsequent und baute den Vorsprung bis zum Abpfiff deutlich aus.

So stand am Ende eine klare Niederlage, obwohl wir dem Vorjahresmeister lange ein Spiel auf Augenhöhe geboten hatten. Gerade die erste Halbzeit zeigt, worauf wir aufbauen können. Nun gilt es, in der Abwehr konsequenter zusammenzuarbeiten, an Kraft und Kondition zu arbeiten und auch in schwierigen Phasen als Mannschaft an uns zu glauben. Vier Tore Rückstand sind aufholbar – dafür müssen wir die Köpfe oben behalten und bis zum Schluss gemeinsam kämpfen.

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